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		<title>Europa braucht Führung!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans-Dietrich Genscher, Lech Walesa, Avigdor Liberman, Terry Leahy u.v.m. diskutierten am Wiener Kongress com·sult über die Führungskrise in Europa. 1.500 internationale Entscheidungsträger strömten ins Haus der Industrie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa, quo vadis? Als der US-Demokrat <strong>Howard Dean</strong>, der Barack Obama zum Präsidenten gemacht hat, beim <strong>Wiener Kongress com·sult</strong> 2010 zu Gast war, sagte er: „Die größte Herausforderung für die Welt ist, ob die EU es schafft zu den United States of Europe zu werden.“ Der tschechische Präsident <strong>Václav Klaus</strong> befürwortete zwar bei seinem com·sult Besuch 2011 diesen Prozess, sah aber noch Hindernisse:  „Europa befindet sich in der Geiselhaft der EU!“</p>
<p>Am neunten internationalen <strong>Wiener Kongress com∙sult 2012</strong> nahmen Friedensnobelpreisträger <strong>Lech Walesa</strong> und der Grandseigneur der deutschen Politik <strong>Hans-Dietrich Genscher</strong> die aktuelle Führungskrise in Europa zum Anlass, um über die Zukunft des Kontinents zu debattieren.</p>
<h5>Challenges of Leadership in Europe</h5>
<p>Kongress-Initiator <strong>David Ungar-Klein</strong> hatte sich den historischen Wiener Kongress 1814/15 zum Vorbild genommen: „So wie Europa damals neu geordnet und stabilisiert wurde, wollen wir 200 Jahre später im Herzen des vereinten Europas das Fundament für die Zukunft von Wirtschaft und Politik schaffen.“ Der erfolgreiche Revolutionär <strong>Lech Walesa </strong> sprach das Thema des Kongresses unverblümt an: „Uns fehlen Politiker deren Visionen mächtig genug sind, um die Idee des größeren Ganzen voranzutreiben.“</p>
<p>Walesa sprach sich vehement dafür aus, einen „Staat Europa“ zu etablieren und dabei gleich den Kapitalismus und die Demokratie radikal zu reformieren. <strong>Hans-Dietrich Genscher</strong> der auch als „Vater“ der Europäischen Union und des Euro gilt, gab als Fernziel die „Vereinigten Staaten von Europa“ an. „Allerdings können wir Europa nicht nur auf wirtschaftlicher Basis errichten. Vielmehr ist neben einer engeren Zusammenarbeit in der Wirtschaft auch eine engere außenpolitische Zusammenarbeit notwendig“, so Genscher.</p>
<h5>Europa – Vorbild für die Welt</h5>
<p>&#8220;Europa ist eine Botschaft an alle anderen Länder – wir haben aus unserer blutigen Geschichte gelernt&#8221;, schloss Genscher sein Plädoyer für Europa. Dem konnte auch <strong>Avigdor Liberman</strong>, Vizepremier- und Außenminister von Israel zustimmen: „Das Ziel meiner Partei ist der Beitritt Israels zur EU!“ Skeptisch zeigte sich Liberman auch in Bezug auf den Arabischen Frühling. Den arabischen Staaten fehle nämlich eine starke Mittelschicht, die das Rückgrat demokratischer Systeme bilde.</p>
<h5>Kritische Stimmen aus Großbritannien</h5>
<p>Von einer Führungskrise wollte <strong>Sir Terry Leahy</strong>, der legendäre CEO der britischen Supermarktkette Tesco nicht sprechen: „Bei Tesco sagen wir immer, du brauchst nicht eine, sondern tausende Führungskräfte. Du musst Menschen die Möglichkeit geben, selbst nach vorne zu treten, und zu führen, sie motivieren, Verantwortung zu übernehmen.“</p>
<p>In dieselbe Kerbe schlug der britische Philosoph <strong>Phillip Blond</strong>: „Kultur ist der Schlüssel für alles. Europa hat die Fähigkeit verloren, sich selbst ständig neu zu erfinden.“  Wir seien selbstzufrieden und behäbig geworden, uns fehle der Biss für Neues, so der Berater von Premierminister Cameron. Blond schloss mit dem Plädoyer für ein neues europäisches Modell, uns mit unternehmerischen Mitteln neu zu erfinden.</p>
<h5>Golden Arrow 2012</h5>
<p>Den Höhepunkt des Wiener Kongress com·sult 2012 bildete die feierliche Abendgala, im Rahmen derer die beiden Architekten des vereinten Europas <strong>Lech Walesa</strong> und <strong>Hans-Dietrich Genscher</strong> mit dem <strong>Lifetime Achievement Award &#8220;Golden Arrow&#8221;</strong> ausgezeichnet wurden. Mit ihrer beispiellosen Führungsstärke während dem Fall des Eisernen Vorhangs und ihre visionären Kraft für das Projekt Europa haben sie die Teilung des Kontinents überwunden.</p>
<p>Traditionell wurde auch in diesem Jahr ein Österreicher mit dem &#8220;Special Golden Arrow&#8221; ausgezeichnet. <strong>Oskar Mencer</strong> ist gerade dabei mit seiner Firma Maxeler Technologies die Computerwelt zu revolutionieren und zählt zur globalen Wissenselite. Der in London lebende und forschende Top-Wissenschaftler von Weltrang lebt tagtäglich Innovation und ist beispielgebend für die Zukunft des Wirtschafts- und Wissensstandortes Europa.</p>
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		<title>Golden Arrow 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Lifetime Achievement Award ging an Lech Walesa und Hans-Dietrich Genscher, für ihre inspirierende Führungskraft im Zuge der Wiedervereinigung Europas. Zwei Visionäre, die das Leben von Millionen verändert haben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Lech Walesa &amp; Hans-Dietrich Genscher</h3>
<h4>Architekten Europas für Lebenswerk ausgezeichnet</h4>
<p>Bei der Abendgala des neunten internationalen <strong>Wiener Kongress com·sult</strong> wurden Friedensnobelpreisträger <strong>Lech Walesa</strong> und die Politiker-Legende <strong>Hans-Dietrich Genscher</strong> mit dem <strong>Lifetime Achievement Award &#8220;Golden Arrow&#8221; </strong>ausgezeichnet. Mit ihrer beispiellosen Führungsstärke während dem Fall des Eisernen Vorhangs und ihrer visionären Kraft für das Projekt Europa haben sie Millionen Menschen eine bessere Zukunft geebnet.</p>
<p>„Die Auszeichnung ist ein Tribut des Wiener Kongress com·sult an die Kraft des friedlichen Widerstands und den unbändigen Glauben an eine bessere Welt“, so com·sult-Initiator <strong>David Ungar-Klein</strong>.</p>
<p>Die Laudatio hielt <strong>Erhard Busek</strong>, ehem. Vizekanzler der Republik Österreich, der Lech Walesa und Hans-Dietrich Genscher als Staatsmänner beschrieb, die schon zu Lebzeiten in die Geschichtsbücher eingegangen sind. „Das beste Zeugnis ihres Erfolgs ist die heutige Auszeichnung: Ein Pole und ein Deutscher, die gemeinsam für ihr Lebenswerk in Wien ausgezeichnet werden – das ist das vereinte Europa, das aus seiner blutigen Geschichte gelernt hat“, zeigte sich Busek überzeugt.</p>
<p>Traditionell wurde auch in diesem Jahr ein Österreicher mit dem <strong>&#8220;Special Golden Arrow&#8221;</strong> ausgezeichnet. <strong>Oskar Mencer</strong> ist gerade dabei mit seiner Firma Maxeler Technologies die Computerwelt zu revolutionieren und zählt zur globalen Wissenselite. Der in London lebende und forschende Top-Wissenschaftler von Weltrang lebt tagtäglich Innovation und ist beispielgebend für die Zukunft des Wirtschafts- und Wissensstandortes Europa.</p>
<h5>Lifetime Achievement Award &#8220;Golden Arrow&#8221;</h5>
<p>Als größter Wirtschaftskongress der Region, bringt der Wiener Kongress com·sult von Jahr zu Jahr nicht nur Top-Manager, sondern auch internationale Politiker, Sportler und Künstler nach Österreich. Der Lifetime Achievement Award &#8220;Golden Arrow&#8221; wird jährlich an herausragende Persönlichkeiten für außergewöhnliche Leistungen verliehen. In den letzten Jahren wurde die Auszeichnung bereits an den tschechischen Präsidenten <strong>Václav Klaus</strong> (2011), den Weltraumpionier <strong>Buzz Aldrin</strong> (2010), die Skilegende <strong>Karl Schranz</strong> (2009), den Sportler des Jahrhunderts <strong>Mark Spitz</strong> (2008), Ex-Außenminister <strong>Joschka Fischer</strong> (2007) und den israelischen Präsidenten <strong>Shimon Peres </strong>(2006) überreicht.</p>
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		<title>Europe, quo vadis?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wiener Kongress com·sult 2012 bringt unter dem Leitspruch „Challenges of Leadership in Europe“ legendäre Staatenlenker und Wirtschaftskapitäne nach Wien, die die Geschichte des Kontinents geprägt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>9. Wiener Kongress com·sult</h3>
<p><strong>&#8220;Challenges of Leadership in Europe&#8221;</strong><br />
24. Jänner 2012 | Haus der Industrie</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Stargäste:</strong></h5>
<ul>
<li><strong>Phillip Blond</strong>, Autor von “Red Tory”, konservativer Vordenker</li>
<li><strong>Hans-Dietrich Genscher</strong>, ehem. deutscher Außenminister und Vizekanzler</li>
<li><strong>Sir Terry Leahy</strong>, ehem. CEO, Tesco</li>
<li><strong>Avigdor Liberman</strong>, israelischer Vize-Premier- und Außenminister</li>
<li><strong>Martin Meyer</strong>, Regierungschef-Stellvertreter des Fürstentums Liechtenstein</li>
<li><strong>Jan Petersen</strong>, ehem. norwegischer Außenminister</li>
<li><strong>Lech Walesa</strong>, Friedensnobelpreisträger und ehem. polnischer Präsident</li>
</ul>
<h5>Legendäre Führungskräfte in Wien</h5>
<p>Zeiten des Umbruchs sind auch Zeiten des Aufbruchs. Die Krise zwingt Europa zu Schritten, die bis vor kurzem noch denkunmöglich schienen. Entschlossene Führungspersönlichkeiten können an historischen Wendepunkten ungeahnte Handlungsspielräume ausnützen. Der Wiener Kongress com·sult 2012 bringt folglich mit <strong>Hans-Dietrich Genscher</strong> und <strong>Lech Walesa</strong> zwei Visionäre nach Wien, die die Welt bewegt und Europa neu geordnet haben.</p>
<p>Für strategische Weichenstellungen braucht es mutige Führungskräfte, die dazu in der Lage sind, Entscheidungen über den tagespolitischen und Quartals-Horizont hinaus treffen. Management-Vordenker <strong>Terry Leahy</strong> hat als CEO von Tesco die Spielregeln einer ganzen Branche  neu geschrieben und wird darauf eingehen wie Wirtschaft und Politik ihre Kräfte bündeln können, um visionäre Konzepte mit klaren Prioritäten umzusetzen. Erfolgsbeispiele sind auch <strong>Großbritannien, Israel, Norwegen und Liechtenstein</strong>, die in oder angrenzend an Europa konsequent einen Sonderweg gehen und damit ein Schlaglicht auch die Führungsschwäche in der EU werfen.</p>
<h5>Ein Befreiungsschlag für Europa</h5>
<p>Der <strong>Wiener Kongress com·sult</strong> bietet Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ein einzigartiges Forum, um die brennenden Fragen unserer Zeit zu diskutieren. Denn Europas Wirtschaft ringt mit einer Währungsunion ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik, trägen Strukturen und kaputten Staatsfinanzen.</p>
<p>Können bei knappen Budgets die nötigen Mittel für den Ausbau von Top-Infrastruktur frei gemacht werden, um so die Schaffens- und Innovationskraft der Industrie auf Weltklasse Niveau zu heben? Angesichts von Produktionsauslagerung und zunehmender Automation sind grenzüberschreitende Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung schon heute die Schlüsselfaktoren für die erfolgreichen Wirtschaftsstandorte von Morgen.</p>
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		<title>Keynote Speaker im Portrait</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24. Jänner 2012 rückte der Wiener Kongress com·sult das Thema Leadership ins Zentrum. Visionäre Persönlichkeiten machten sich Gedanken über die Zukunft Europas. Erfahren Sie mehr über unsere Keynote Speaker!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Lech Walesa</strong></h5>
<p>Der ehemalige polnische Elektriker  Lech Walesa steht nach wie vor für außergewöhnliches politisches  Leadership in Europa. Er führte die polnische Streikbewegung an und war  von 1980 bis 1990 Vorsitzender der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność.  Seine Rolle für den politischen Wandel bescherte ihm u.a. den  Friedensnobelpreis. Als Staatspräsident Polens zeigte Walesa wiederum  Leadership beim politischen Wandel Polens von einem realsozialistischen zu einem demokratisch-marktwirtschaftlichen System.  Beim Wiener Kongress com·sult 2012 wird Lech Walesa seine  Einschätzungen zur gegenwärtigen Situation Europas präsentieren – und  deutlich machen, wo Europa Handlungsbedarf hat.<strong> </strong></p>
<h5><strong>Hans-Dietrich Genscher</strong></h5>
<p>Wie wenige  andere Politiker verkörpert der langjährige deutsche Außenminister und  FDP-Politiker Hans-Dietrich Genscher europäische und globale politische  Visions- und Führungskraft. Er steht nicht nur für die erfolgreiche,  aktive Entspannungspolitik zwischen Ost und West, sondern auch für das  Zusammenwachsen Europas. Sein Beitrag zum Gelingen der deutschen  Wiedervereinigung ist erheblich. Beim Wiener Kongress com·sult 2012 wird  er vor dem Hintergrund seiner reichen politischen Erfahrung  Perspektiven, Chancen  und Grenzen für die Zukunft des europäischen Prozesses aufzeigen.</p>
<h5><strong>Avigdor Libermann</strong></h5>
<p>Der Vizepremier- und  Außenminister Israels, Avigdor Libermann, wird beim Wiener Kongress com·sult den Blick „von außen“ auf die europäische Krise machen und die  künftigen Perspektiven seines Landes mit Blick auf Europa erörtern. Die  Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die Region, aber auch die  besondere Rolle von Innovation und Forschung in Israel eröffnen neue  Potenziale, die gezielt zu nutzen sind. Dafür braucht es Leadership – im  Interesse Israels und Europas.</p>
<h5><strong>Terry Leahy</strong></h5>
<p>Außergewöhnliches Leadership in der Wirtschaft stellte Tesco-CEO (1997-2011) Terry Leahy unter Beweis. Er verantwortet den Erfolgskurs von Tesco, der größten Handelskette Großbritanniens und der viertgrößten Handelskette der Welt. Von 2005 bis 2010 wurde Leahy zu “Britain’s Most Admired Leader” gekürt. Unter seiner Führung eroberte Tesco nicht nur neue Märkte und setzte neue Maßstäbe in der Kunden- und Mitarbeiterbindung, auch Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit wurden zu Kernwerten des Unternehmens. Beim Wiener Kongress com·sult 2012 präsentiert Terry Leahy seine Philosophie für verantwortungsvolle Führung.</p>
<h5><strong>Phillip Blond</strong></h5>
<p>Der Gründer des englischen Think-Tank Res Publica und Berater des britischen Premiers David Cameron steht für ein radikales Umdenken: Weder Staat, noch Markt schaffen heute echte Zukunftsperspektiven. Seine Perspektive, die auch der britische Regierungschef propagiert, ist die „Big Society“ – eine Bürgergesellschaft, die sich in ihre Angelegenheiten wieder selbst einmischt. Beim Wiener Kongress com·sult 2012 wird Philip Blond deutlich machen, was diese politische Konzeption für die Zukunft Europa bedeuten kann.</p>
<h5>Martin Meyer</h5>
<p>Der stellvertretende Liechtensteinische Regierungschef Martin Mayer wird beim Wiener Kongress com·sult zeigen, dass Liechtenstein mehr als nur ein Finanzstandort ist. Die Liechtensteinische Erfolgsgeschichte zeigt, welche politischen Strategien aus Sicht des Nicht-EU-Mitglieds Liechtenstein Zukunft haben – und dass Europa nach wie vor mehr ist als die EU.</p>
<h5>Jan Petersen</h5>
<p>Der norwegische Botschafter in Österreich und ehemalige Außenminister von Norwegen präsentiert die Perspektive seines Heimatlandes, das sich für einen Weg außerhalb der Europäischen Union entschieden hat. Norwegen hat in vielerlei Hinsicht einen erfolgreichen Sonderweg eingeschlagen. Jan Petersen wird erklären, welche Anleihen Europa an der norwegischen Strategie nehmen könnte und wie diese erfolgreich zu implementieren wäre.</p>
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		</item>
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		<title>VIP Pakete</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die der Wiener Kongress com·sult 2012 zu bieten hat? Stellen Sie Ihr persönliches VIP Paket gleich jetzt zusammen und erleben Sie die Keynote Speaker hautnah!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die der <strong>Wiener Kongress com·sult 2012</strong> zu bieten hat? Sie haben jetzt die einmalige Gelegenheit, zusätzlich zu den Eintrittskarten (EUR 990,&#8211; exkl. 20% USt.) ein VIP-Paket für den Kongress zu buchen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5051" title="Mohamed ElBaradei, Veit Sorger, Aviv Shir-On" src="http://www.create-connections.com/new/wordpress-content/uploads/2011/12/web_111.jpg" alt="" width="199" height="132" /><img class="alignnone size-full wp-image-5050" title="Martin Eberhard, Howard Dean" src="http://www.create-connections.com/new/wordpress-content/uploads/2011/12/web_046L4680.jpg" alt="" width="197" height="132" /></p>
<h5>__</h5>
<h5>Speakers&#8217; Reception</h5>
<p>Seien Sie dabei, beim exklusiven Empfang auf Einladung der Wiener Vizebürgermeisterin: Im historischen Wappensaal des Wiener Rathauses kommen am Vorabend des Wiener Kongress com·sult alle Sprecher und VIP-Gäste bei einem Essen zusammen. EUR 750,&#8211; Aufpreis pro Teilnehmer</p>
<h5>__</h5>
<h5>Executive Lunch</h5>
<p>Das hochkarätigste Mittagessen, das Wien zu bieten hat: Im kaiserlichen Ambiente des Wiener Ringstraßenhotels Imperial essen die Keynote Speaker und VIP-Gäste gemeinsam. Ein einzigartiges Erlebnis und die ideale Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. EUR 900,&#8211; Aufpreis pro Teilnehmer</p>
<h5>__</h5>
<h5>VIP Roundtable Discussions</h5>
<p>Wollten Sie schon immer mit Nobelpreisträgern, Wirtschaftskapitänen und Staatslenkern in Seminaratmosphäre diskutieren? Der Wiener Kongress com·sult bietet seinen VIP-Gästen die einzigartige Gelegenheit den Keynote Speakern am Runden Tisch gegenüber zu sitzen. Preis auf Anfrage!</p>
<h5>__</h5>
<h5>Meet &amp; Greet</h5>
<p>Lernen Sie die Keynote Speaker des Wiener Kongress com·sult persönlich kennen! DIE Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und Erinnerungsfoto. Preis auf Anfrage!</p>
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		<title>“Golden Arrow” an Václav Klaus</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Lifetime Achievement Award „Golden Arrow“ wird an Menschen verliehen, die außergewöhnliche Ideen realisieren und das Unmögliche möglich machen. 2011 ging der Preis an Václav Klaus, den Präsidenten der Tschechischen Republik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Der Wiener Kongress com·sult 2011 ehrt Idole und Visionäre</h5>
<p>Der Lifetime Achievement Award <strong>„Golden Arrow“</strong> wird jährlich an Menschen verliehen, die außergewöhnliche Ideen realisieren und Visionen umsetzen – kurz: die das Unmögliche möglich machen.</p>
<p>Als größter Wirtschaftskongress der Region bringt der <strong>Wiener Kongress com·sult</strong> von Jahr zu Jahr nicht nur Top-Manager, sondern auch internationale Politiker, Sportler und Künstler nach Österreich. Der Wiener Kongress com·sult steht damit für Top-Performer in allen Lebensbereichen und strebt danach seine Besucher mit den Besten der Besten ins Gespräch zu bringen. Weltbekannte Persönlichkeiten treten beim Wiener Kongress com·sult auf &#8211; sie werden dabei auch öffentlich ausgezeichnet.</p>
<h5>Václav Klaus – Ein „Unbequemer“ und Freigeist</h5>
<p>Bei einer feierlichen Abendgala im Rahmen des Wiener Kongress com·sult 2011 wurde <strong>Václav Klaus</strong>, dem Präsidenten der Tschechischen Republik, der <strong>Lifetime Achievement Award &#8220;Golden Arrow&#8221;</strong> verliehen. Die Auszeichnung ist ein Tribut des Wiener Kongress com·sult an Klaus, der als wortgewaltiger Mahner einer unabhängigen Kultur der Freiheit gilt.</p>
<p>„Klaus stellt sich mit seiner Kritik an der EU und der Politik des Klimawandels bewusst gegen den Mainstream. Auch wenn er sich dadurch nicht immer viele Freunde macht, ermöglicht er uns dadurch gewohnte Denkmuster zu hinterfragen. Ein unverzichtbares Verdienst für eine kritische Öffentlichkeit“, so com·sult-Initiator <strong>David Ungar-Klein</strong>.</p>
<p>In seiner Laudatio würdigte <strong>Erhard Busek</strong>, Vienna Economic Forum, Klaus als einen „Unbequemen“, der für ein Europa des Spruchs und Widerspruchs stehe. Die feierliche  Überreichung vollzogen anschließend <strong>Brigitte Jank</strong>, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, <strong>Mark Spitz</strong>, US-Amerikanische Schwimmlegende und Preisträger 2008 sowie <strong>David Ungar-Klein</strong>: &#8220;Wir sind stolz darauf jedes Jahr inspirierende Persönlichkeiten, wie heuer unter anderem Václav Klaus, beim Wiener Kongress com·sult willkommen zu heißen – Menschen die das Unmögliche möglich machen.“</p>
<p>Traditionell wurde auch in diesem Jahr ein langjähriger Unterstützer des Wiener Kongress com·sult mit dem <strong>&#8220;Special Golden Arrow&#8221;</strong> ausgezeichnet. 2011 ging die Auszeichnung an <strong>Alfred Harl</strong>, <strong>CMC</strong>, Obmann des Fachverbandes UBIT der Wirtschaftskammer Österreich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Highlights des com·sult 2011</title>
		<link>http://www.create-connections.com/com-sult/ruckblick-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[com·sult]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 1.500 Manager, Politiker und Medienvertreter diskutierten am Wiener Kongress com·sult 2011 im Haus der Industrie darüber, wie Europa seine wirtschaftlichen, politischen und sozialen Systeme von Grund auf erneuern kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>8. Wiener Kongress com·sult</h3>
<h3>„Challenging Prospects – Rethinking Global Systems“</h3>
<h4>25. Jänner 2011</h4>
<h4>Haus der Industrie</h4>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Keynote Speaker:</span> Václav Klaus, Mohamed ElBaradei, Jeremy Rifkin, Phillip Blond,<br />
Moritz Leuenberger und Mark Spitz</strong></p>
<p>Auch in diesem Jahr strömten wieder mehr als 1.500 Manager, Politiker und Medienvertreter ins Haus der Industrie, um am Wiener Kongress com·sult 2011 gemeinsam mit internationalen Visionären über langfristige wirtschaftliche und politische Entwicklungslinien zu diskutieren. Das diesjährige Motto <strong>„Challenging Prospects – Rethinking Global Systems”</strong> war Programm: „Mit der Wirtschaft geht es wieder bergauf, Europa befindet sich aber weiterhin in einer Führungskrise“, so com·sult-Initiator<br />
<strong>David Ungar-Klein</strong>, um gleich fortzusetzen: „Deshalb haben wir heuer die gefragtesten Querdenker und Masterminds aus aller Welt zum Wiener Kongress com·sult 2011 nach Wien geholt. Wie kann sich Europa politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich völlig neu aufstellen, um zwischen Ostasien auf der einen und den USA auf der anderen Seite nicht aufgerieben zu werden? – Das ist die zentrale Frage des diesjährigen Kongresses!“</p>
<h5>2 Panels, 11 Workshops und rund 100 Sprecher</h5>
<p>Vor dem Hintergrund bahnbrechender technologischer Innovationen in den Bereichen Kommunikation und Energie und dem ökonomischen Aufstieg großer Schwellenländer wurde am Wiener Kongress com·sult darüber debattiert, wie Europa seine wirtschaftlichen, politischen und sozialen Systeme von Grund auf überdenken kann.</p>
<p>Für <strong>Václav Klaus</strong>, Präsident der Tschechischen Republik, hat die EU ein „langfristiges und fundamentales Problem“, das weit über die aktuelle Krise hinausreicht. „Die Währungspolitik und der Euro leiden an einem Geburtsfehler, weil die Mitgliedsstaaten vor unterschiedlichen wirtschaftlichen Problemen stehen und jetzt beispielsweise nicht mehr die Möglichkeit haben, sich mit einer Abwertung ihrer Währung zu helfen“, so Klaus. Außerdem betonte der tschechische Präsident, dass er sich keine Demokratie in einer Einheit, die größer als ein Staat ist, vorstellen könne.</p>
<h5>Europäischer Traum und Big Society</h5>
<p>Dem hielt <strong>Jeremy Rifkin</strong>, Berater von Politikern, Konzernen und Gewerkschaften, den „Europäischen Traum“ entgegen: „Der amerikanische Traum ist tot. Das europäische Modell ist nicht nur sozialer und humaner, sondern auch innovativer – Europa wird die Welt durch die Wirtschafts-Revolution führen, der Rest der Welt wird nachfolgen.“<br />
Rifkin will in der „dritten industriellen Revolution“ den Weg in eine emissions- und kohlenstoffarme, dezentral organisierte neue Zivilisation weisen.</p>
<p>Lokalen Wirtschaftskreisläufen konnte auch <strong>Phillip Blond</strong>, der Vordenker der britischen Konservativen, viel abgewinnen. „Wir haben eine neue Form der Sklaverei geschaffen, und die Sklaven stellen die Mehrheit“, kritisiert Blond. „Kapitalismus führt zur Bildung von Kartellen. Wir haben keinen freien Markt.“ Blond plädiert dafür Mitarbeiter an Firmen zu beteiligen und lokale Aktienbörsen zu schaffen. Er will das Management des Sozialstaats an Vereine und Freiwilligenorganisationen auslagern und so wieder das Vertrauen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken.</p>
<p>Der Besuch des ehemaligen obersten Atomwächters und Friedensnobelpreisträgers <strong>Mohamed ElBaradei</strong> gewann besondere Brisanz, da am selben Tag in seinem Heimatland Ägypten die größten Demonstrationen seit über 50 Jahren stattfanden. Oppositionsführer ElBaradei betonte jedoch, dass er erst als Präsidentschaftskandidat zur Verfügung stehe, wenn freie und faire Wahlen gesichert sind.</p>
<h5>Infrastruktur der Zukunft</h5>
<p>In der Frage der Energiesicherheit forderte <strong>Mohamed ElBaradei</strong> die Gründung einer Energiebehörde im Rahmen des UN-Gefüges. Außerdem hielt er ein feuriges Plädoyer dafür, dass in Zeiten des ökonomischen Aufschwung des Südens, jede Energieform benötigt werde, um Milliarden Menschen ins Informationszeitalter zu befördern: „Erneuerbare Energien alleine werden den Bedarf nicht decken können. Wir brauchen selbstverständlich auch Atomenergie. Das Uran sollte am besten ausschließlich von der Internationalen Atomenergiebehörde zur Verfügung gestellt werden.“</p>
<p>Einig war sich ElBaradei mit dem ehemaligen Schweizer Infrastrukturminister<br />
<strong>Moritz Leuenberger</strong> darin, dass die österreichische Atompolitik unglaubwürdig sei,<br />
weil Atomkraftwerke hier nicht geduldet werden, aber Atomstrom importiert wird. ElBaradei dazu: „Österreich sollte mit seinen Nachbarländern in punkto Sicherheit der Atomkraftwerke zusammenarbeiten und nicht immer nur kritisieren.“</p>
<p><strong>Moritz Leuenberger</strong>, der Vater des Gotthart-Bahntunnels, gilt in ganz Europa als Infrastruktur-Vordenker, weil die Schweiz als einziges Land eine umfassende Infrastrukturstrategie erarbeitet hat. „Regierungen haben kein Recht den Mobilitätsdrang der Bürger einzuschränken – sie müssen ihn in nachhaltige Bahnen lenken. Wir haben in der Schweiz beispielsweise auch periphere Regionen bevorteilt, indem wir Infrastrukturen dorthin gebaut haben“, so Leuenberger.</p>
<h5><strong>Lifetime Achievement Award „Golden Arrow“ für Václav Klaus</strong></h5>
<p>Die Auszeichnung an <strong>Václav Klaus</strong> ist ein Tribut des Wiener Kongress com·sult 2011 an den tschechischen Präsidenten, als wortgewaltigem Mahner einer unabhängigen Kultur der Freiheit. Klaus stellt sich mit seiner Kritik an der EU und der Politik des Klimawandels bewusst gegen den Mainstream. Auch wenn er mit seinen Positionen polarisiert, ermöglicht er dadurch gewohnte Denkmuster zu hinterfragen. Ein unverzichtbares Verdienst für eine kritische Öffentlichkeit. In seiner Laudatio im Rahmen einer feierlichen Abendgala im Haus der Industrie, würdigte <strong>Erhard Busek</strong>, Vienna Economic Forum, Klaus als einen „Unbequemen“, der für ein Europa des Spruchs und Widerspruchs stehe.</p>
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		<title>Das FBA Symposium 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Future Business Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „Wachstum durch Infrastruktur“ diskutierte die heimische Infrastrukturszene am 8. November 2011 im Haus der Industrie. Denn Infrastruktur wird zunehmend zum entscheidenden Standortfaktor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Höhere Standortqualität durch bessere Infrastruktur</strong></h5>
<p>Viribus Unitis &#8211; Unter dem Bildnis von Kaiser Franz Josef und mit dessen Leitspruch diskutierten rund 400 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft im Haus der Industrie. Das Infrastruktursymposium Future Business Austria fand am 8. November 2011 bereits zum achten Mal statt. Es bot fünf hochkarätige Paneldiskussionen zum Themenkreis Infrastrukturstrategie, Verkehr und Innovation.</p>
<p>FBA-Initiator <strong>David Ungar-Klein</strong> freute sich über die Erfolgsgeschichte von Future Business Austria: &#8220;In den vergangenen acht Jahren ist es uns gelungen, dem Thema Infrastruktur den Stellenwert zu verschaffen, den es verdient. Besonders freue ich mich darüber, dass wir beim heurigen Infrastruktursymposium FBA 11 internationale Gäste und Pioniere aus dem benachbarten Ausland begrüßen dürfen.&#8221;</p>
<h5><strong>Strategieimpulse von Österreichs Nachbarn</strong></h5>
<p>Star<strong> </strong>des diesjährigen Symposiums war <strong>Dr. Moritz Leuenberger</strong>, der als &#8220;Vater&#8221; der schweizer Infrastrukturstrategie gilt. Die Schweiz hat als einziges europäisches Land eine gesamtheitliche Infrastrukturstrategie mit einem Planungshorizont bis 2030 erarbeitet.</p>
<p>Leuenberger brachte es auch auf den Punkt: „Eine moderne Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Energie, IKT und Forschung bringt einerseits wirtschaftliche, kulturelle und bildungspolitische Vorteile, fördert aber gleichzeitig den Zusammenhalt in der Gesellschaft.“ So habe die Schweiz ihre Infrastruktur bewusst in periphere Regionen gebaut, um diese aufzuwerten. „Die wahren Infrastrukturen bestehen nicht nur aus Beton und Stahl, sondern aus Treu und Glauben, also Vertrauen und geteilten Werten“, so Leuenberger.</p>
<p>Aber nicht nur die Schweiz, auch das Fürstentum Liechtenstein setzt beim Thema Infrastruktur auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise, so Regierungschef-Stellvertreter <strong>Dr. Martin Meyer</strong> aus Liechtenstein. In den Kompetenzbereich seines Ministeriums fallen die Bereiche IKT, Energie und Verkehr. &#8220;Unser ehrgeiziges Ziel ist es, dass alle Liechtensteiner Haushalte bis 2020 über einen Glasfaseranschluss verfügen&#8221;, betonte Meyer.</p>
<h5><strong>Red Arrow – Preis für Infrastrukturvisionäre</strong></h5>
<p>Im Rahmen des Infrastruktursymposiums FBA 11 wurde auch heuer die Auszeichnung <strong>Red Arrow</strong> für besonderes Engagement zur Verbesserung der österreichischen Infrastruktur durch Frau Bundesministerin <strong>Doris Bures</strong>, BMVIT und FBA-Initiator <strong>David Ungar-Klein</strong> feierlich verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung <strong>Dr. Hannes Androsch</strong> und der CEO der Kapsch AG <strong>Mag. Georg Kapsch</strong>. Außerdem erhielt der langjährige Schweizer Bundesrat und Infrastrukturvisionär <strong>Dr. Moritz Leuenberger</strong> den Red Arrow für sein Lebenswerk.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Statusanalyse der heimischen Infrastruktur</strong></h5>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation des druckfrischen <strong>FBA Infrastrukturreport 2012</strong>. Das Standardwerk liefert eine kompakte Zusammenschau der österreichischen Infrastruktur in den Bereichen Forschung, Energie, Verkehr, IKT und Post und wird von einem renommierten Expertenboard erstellt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Für den FBA Infrastrukturreport 2012 wurden im vergangenen Jahr in einem Stakeholder-Prozess strategische Leitlinien entwickelt und einem empirischen Evaluierungsprozess unterzogen. Daraus entstand eine strategische Prioritätenliste österreichischer Entscheidungsträger aus der Wirtschaft. Diese Leitlinien dienen als Grundlage einer integrierten österreichischen Infrastrukturstrategie. Im Herbst 2012 wird die Initiative Future Business Austria die nächsten Schritte zu diesem Ziel präsentieren.</p>
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		<title>Infrastruktur am Prüfstand</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Future Business Austria]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue FBA Infrastrukturreport 2012 nimmt die Qualität der heimischen Infrastruktur unter die Lupe. Er zeigt die Sicht der Manager und liefert Vorschläge für die strategische Weiterentwicklung der österreichischen Infrastruktur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>FBA Infrastrukturreport zeigt Wachstumschancen durch Infrastruktur auf</strong></h5>
<p>Der neue FBA Infrastrukturreport 2012 unterstreicht Österreichs standortpolitischen Handlungsbedarf. <em>„Der Standortfaktor Infrastruktur entscheidet zunehmend über den wirtschaftlichen Erfolg – sowohl für in Österreich ansässige Unternehmen und die Exportwirtschaft, als auch im Hinblick auf die Standortattraktivität für Betriebsansiedelungen“</em>, bilanzierte Infrastrukturreport-Herausgeber <strong>David Ungar-Klein</strong>.</p>
<p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Österreich ist zuletzt im Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums von Platz 18 auf 19 &#8211; und damit binnen drei Jahren von Rang 14 auf 19 – zurückgefallen. Das Schweizer Institut IMD hat Österreich im &#8220;World Competitiveness Scoreboard 2011&#8243; von Rang 14 auf Rang 18 zurückgestuft. Im Jahr 2007 war Österreich hingegen noch auf Rang 11 gelegen.</p>
<h5><strong>Produktivitätsverlust im Wert von 28,4 Milliarden Euro</strong></h5>
<p>Die Wachstumspotenziale durch eine gut ausgebaute Infrastruktur sind für Österreich gerade heute wichtiger denn je. <em>„</em><em>Aufgrund unzureichend ausgebauter Infrastruktur liegt in Österreich ein Produktivitätspotenzial in Höhe von 28,4 Milliarden Euro brach. Kumuliert beträgt der Wert seit 2005 damit enorme 154 Milliarden Euro“</em>, so Ungar-Klein. Der FBA Infrastrukturreport 2012 zeigt: Hätte Österreich in den vergangenen Jahren die Produktivitätsvorteile einer optimierten Infrastruktur nützen können, wäre einerseits der Druck auf den öffentlichen Haushalt und dessen Konsolidierungsnotwendigkeit deutlich geringer, während auf der anderen Seite erheblich mehr Mittel für Zukunftsinvestitionen, etwa in Forschung &amp; Entwicklung, bereitstünden.</p>
<p><strong>Grafik: Potenzial der Produktivitätssteigerung bei optimal ausgebauter Infrastruktur</strong><br />
(Mittelwerte, Angabe bei Befragung in Prozent)<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-4758" title="Produktivitätsverlust" src="http://www.create-connections.com/new/wordpress-content/uploads/2011/11/Produktivitätsverlust.jpg" alt="" width="383" height="165" /></p>
<p>IHS-Direktor <strong>Bernhard Felderer</strong> betont deshalb die volkswirtschaftliche Bedeutung von Infrastruktur: <em>„Der Wettbewerb der Standorte wird nicht nur auf dem Feld der Besteuerung gewonnen oder verloren. Überall in Europa spielt Infrastruktur im Standortwettbewerb mittlerweile eine zentrale Rolle.“</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Angst vor Infrastrukturbremse durch Schulden</strong></h5>
<p>Österreichs Entscheidungsträger in der Wirtschaft befürchten allerdings eine schuldeninduzierte „Infrastrukturbremse“: <em>„80 Prozent der für den FBA Infrastrukturreport 2012 befragten Manager fürchten, dass unter der steigenden Staatsverschuldung Investitionen in die Infrastruktur „leiden“ werden“</em>, bilanziert Meinungsforscher <strong>Peter Hajek</strong>.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Die aktuellen Rankings zeigen allerdings ein differenziertes Bild: In manchen Bereichen verlieren wir an Boden, in anderen hingegen konnten wir uns im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Eines wird aber auch sehr deutlich: Vor allem die Mitbewerber in Mittel- und Osteuropa holen kontinuierlich auf. Es fehlen in Österreich noch immer langfristige und strategisch orientierte Masterpläne für den Infrastrukturausbau“</em>, konstatiert <strong>Roland Falb</strong>, Managing Partner von Roland Berger Strategy Consultants.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Hohe Nachfrage nach österreichischer Infrastrukturstrategie</strong></h5>
<p>Notwendig für die Lukrierung der Wachstumspotenziale von Infrastruktur ist nach den FBA-Befunden eine nationale Infrastrukturstrategie, wie sie in der Schweiz unter Federführung des Bundesrates <strong>Moritz Leuenberger</strong> entwickelt wurde. Die Nachfrage von Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft nach einer solchen Strategie für Österreich ist groß, zeigt der Future Business Austria Infrastrukturreport: Zwei Drittel der Befragten können keine Infrastruktur-Gesamtstrategie erkennen, 80 Prozent bezeichnen die Infrastrukturpolitik als Stückwerk. Mehr als die Hälfte der Befragten wünschen sich eine Infrastruktur-Gesamtstrategie mit einem Zeithorizont bis 2020, für 31 Prozent sollte sie sich bis 2030 erstrecken.</p>
<p><strong>Grafik: Bewertung der Infrastrukturpolitik</strong><br />
(in Prozent, Rest auf 100 Prozent: Anderes, weiß nicht/keine Angabe)<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-4757" title="Stückwerk" src="http://www.create-connections.com/new/wordpress-content/uploads/2011/11/Stückwerk.jpg" alt="" width="315" height="172" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>FBA als Impulsgeber für Infrastrukturentwicklung</strong></h5>
<p>Vor diesem Hintergrund hat die unabhängige österreichische Infrastrukturinitiative Future Business Austria in einem Stakeholder-Prozess strategische Leitlinien entwickelt und einem empirischen Evaluierungsprozess unterzogen. Ziel ist die Erarbeitung einer Infrastruktur-Gesamtstrategie, die das Herzstück der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit Österreichs bilden wird.</p>
<h5><strong>Bundesländervergleich: Wien Spitze, Burgenland Schlusslicht</strong></h5>
<p>Erstmals vergleicht der FBA Infrastrukturreport auch die Bewertung des Infrastrukturausbaus in den Bundesländern durch Österreichs Manager. Dabei zeigt sich: Infrastruktur-Spitzenreiter ist erwartungsgemäß Wien (77 Prozent), gefolgt von Oberösterreich (72 Prozent), Salzburg (71 Prozent) und Niederösterreich (65 Prozent). Im Mittelfeld liegen Tirol (52 Prozent), Vorarlberg (48 Prozent) und die Steiermark (46 Prozent). Vorletzter ist Kärnten (37 Prozent), das Schlusslicht markiert das Burgenland (26 Prozent).</p>
<p><strong>Grafik: Ausbau der Infrastruktur in den Bundesländern</strong><br />
(in Prozent, Saldo aus &#8220;sehr/eher gut&#8221; vs. &#8220;weniger/nicht gut&#8221;, Länder rotierend vorgelesen)<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-4759" title="Bundesländervergleich" src="http://www.create-connections.com/new/wordpress-content/uploads/2011/11/Bundesländervergleich.jpg" alt="" width="276" height="141" /></p>
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		<title>Red Arrow 2011 &#8211; Die Preisträger</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Future Business Austria]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Red Arrow gilt als Oscar der heimischen Infrastrukturszene. Die Preisträger des Jahres 2011 sind: Dr. Hannes Androsch, Mag. Georg Kapsch und Dr. Moritz Leuenberger!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des jährlichen Infrastruktursymposiums Future Business Austria (FBA) wurde auch heuer die Auszeichnung <strong>Red Arrow</strong> für besonderes Engagement zur Verbesserung der österreichischen Infrastruktur verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung <strong>Dr. Hannes Androsch</strong> und der CEO der Kapsch AG <strong>Mag. Georg Kapsch</strong>. Außerdem erhielt der langjährige Schweizer Bundesrat und Infrastrukturvisionär <strong>Dr. Moritz Leuenberger</strong> den Red Arrow für sein Lebenswerk. Die Auszeichnungen für herausragende Infrastrukturleistungen wurden durch Frau Bundesministerin <strong>Doris Bures</strong>, BMVIT und FBA-Initiator <strong>David Ungar-Klein</strong> feierlich überreicht.</p>
<p>Die Infrastruktur-Auszeichnung <strong>Red Arrow</strong> wird jedes Jahr an Personen und Unternehmen für deren besondere Leistungen verliehen. Hierbei im Mittelpunkt steht deren Engagement zur Verbesserung der Infrastruktur am Wirtschaftsstandort Österreich oder eine gewisse Vorbildwirkung für Österreich. Die Preisträger werden jedes Jahr von einer Expertenjury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ermittelt. Heuer dürfen insgesamt drei Preisträger den <strong>Red Arrow 2011</strong> in Händen halten:</p>
<h5><strong>Kategorie Lebenswerk</strong></h5>
<p><strong>Dr. Moritz Leuenberger</strong>, wird für besondere Leistungen im Bereich der Schweizer Infrastrukturpolitik ausgezeichnet. Verantwortet vom langjährigen Mitglied des Bundesrates und zweimaligen Bundespräsidenten, entstand der europaweit einzigartige Strategiebericht &#8220;Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze&#8221;, mit dem die Schweizer Eidgenossenschaft vorbildhaft Grundlagen für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und standortsichernde Infrastrukturpolitik aufzeigt. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz als Wirtschaftsraum soll durch eine nachhaltige Infrastrukturstrategie bewahrt werden.</p>
<h5><strong>Kategorie Forschung &amp; Entwicklung</strong></h5>
<p><strong>Dr. Hannes Androsch</strong>, der langjährige österreichische Finanzminister und Industrielle, gibt als Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung wesentliche Impulse für die Zukunft der Forschungsinfrastrukturpolitik Österreichs. Dies tut der &#8220;Elder Statesman&#8221; unter anderem, indem er mehr Dynamik in der österreichischen Bildungs- und Innovationspolitik fordert.</p>
<h5><strong>Kategorie IKT</strong></h5>
<p><strong>Mag. Georg Kapsch </strong>steht als Vorsitzender des Vorstandes der Kapsch AG und als Präsident der IV Wien für Innovationskraft und Weltoffenheit – und damit für Qualitäten, die den Standort Österreich in Zukunft mehr denn je prägen müssen. Die Kapsch AG entwickelt und vertreibt hochwertige Produkte und Dienstleistungen für moderne Infrastruktur. Belegen lässt sich die Innovationskraft des Unternehmens für die Weiterentwicklung zentraler Verkehrsinfrastrukturen durch die Einführung des elektronischen LWK-Mautsystems oder des Zugfunks.</p>
<p>Die <strong>Red Arrows 2011</strong> wurden im Rahmen des Infrastruktursymposiums FBA 11 im großen Festsaal der Industriellenvereinigung überreicht. Unter den über 400 Gästen, die auch gespannt der Präsentation des <strong>Future Business Austria Infrastrukturreport 2012</strong> beiwohnten, fanden sich zahlreiche Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ein: <strong>Mag.</strong> <strong>Walter Andrle</strong> (Wiener Linien), <strong>Ing. Dietmar Appeltauer</strong> (Nokia Siemens Networks), <strong>DI Walter Boltz</strong> (E-Control Austria), <strong>Dr. Roland Falb</strong> (Roland Berger), <strong>Univ.-Prof. Dr. Bernhard Felderer</strong> (IHS), <strong>Mag. Gerhard Hirzci</strong> (Wirtschaftsagentur Wien), <strong>GD KR Karl Javurek</strong> (Gewista), <strong>Josef Kalina</strong> (UNIQUE relations), <strong>Mag. </strong><strong>Christian Kern</strong> (ÖBB-Holding AG), <strong>Prof. Dr. Wolfgang Knoll</strong> (Austrian Institute of Technology), <strong>Univ.-Prof. </strong><strong>Dr. Christoph Kratky</strong> (FWF), <strong>Ing. Otmar Lenz</strong> (Fly NIKI), <strong>DI Thomas Madreiter</strong> (Stadt Wien), <strong>Ing. Mag. (FH) Andreas Matthä</strong> (ÖBB-Infrastruktur AG), <strong>Dr. Martin Meyer</strong> (Fürstentum Liechtenstein), <strong>Mag. Dr. Gabriela Moser</strong> (Die Grünen), <strong>Mag. Christoph Neumayer</strong> (Industriellenvereinigung), <strong>Prof.</strong> <strong>KR Mario Rehulka</strong> (Österreichischer Luftfahrtverband),<strong> Mag. Andreas Reichhardt</strong> (BMVIT), <strong>DI Michael Salzmann</strong> (HOCHTIEF Construction Austria), <strong>DI Oliver Schmerold</strong> (ÖAMTC), <strong>Univ.-Prof. DI Dr. Peter Skalicky</strong> (RFTE), <strong>Dr. Heinz Sommerbauer</strong> (Austro Control), <strong>DI Erwin Teufner</strong> (Alcatel Lucent), <strong>Mag. Johann Zemsky</strong> (Austro Control), <strong>Dr. Gabriele Zuna-Kratky</strong> (Technisches Museum Wien) u.v.m.</p>
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