Keynote Speaker: Howard Dean, Buzz Aldrin und Martin Eberhard
Initiator David Ungar-Klein hat den erfolgreichen Wirtschaftskongress diesmal unter das Motto „Shape the Future“ gestellt: „Die Nachfrage nach Leitbildern, Leitwerten und Leitperspektiven für die Zeit nach der Krise ist enorm. Dass es nicht so weitergehen kann, wie bisher, sagen viele. Wie es weitergehen soll, wissen wenige. Beim Wiener Kongress com·sult bringen wir unter dem Motto Shape the Future Pioniere aus Politik und Wirtschaft mit Managern zusammen und diskutieren über Visionen und Perspektiven für Wirtschaft und Wachstum“, erläuterte Ungar-Klein.
Ein Diskussionsstrang am Wiener Kongress com·sult behandelte die Frage wie Leadership dazu beitragen kann, zukünftig wieder langfristiges ökonomisches Denken vor kurzfristigen Aktionismus zu stellen und welche menschlichen und professionellen Fähigkeiten in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewinnen werden.
Eines von insgesamt drei Expertenpanels und mehrere Workshops gaben einen Ausblick auf Trends und wirtschaftliche Entwicklungen in Europa und fragten nach den daraus resultierenden standortpolitischen Perspektiven. Die bestimmenden Themen waren die Herausforderungen für die europäischen Unternehmen, die Zukunft der Erfolgsstory Zentral- und Osteuropa, aber auch mögliche Anreize für eine nachhaltige Risikokultur und stabile Finanzmärkte.
Der US-amerikanische Politik-Pionier Howard Dean, der mit seinem revolutionären Internet-Wahlkampf 2003-2004 die Vorlage für die erfolgreiche Präsidentschaftskampagne von Barack Obama lieferte, plauderte aus seinem Nähkästchen: Welche Rolle spielen soziale Netzwerke und Web 2.0 in der politischen Kommunikation und sind Online Communities auch für Unternehmen die Zukunft der Kommunikation?
Die Frage, wie eine sichere und umweltpolitisch nachhaltige Energieversorgung als Teil einer umfassenden Infrastrukturstrategie, die auch Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Forschung & Entwicklung miteinschließt, die Zukunft des Standorts Österreich sichern kann, war ein weiteres bestimmendes Thema am Wiener Kongress com·sult 2010. Martin Eberhard, E-Mobility Pionier und der Gründer Tesla Motors Inc., zeigte außerdem auf, warum Elektromobilität auf der Überholspur Richtung Zukunft fährt.
Buzz Aldrin, der „zweite Mann auf dem Mond“, erhielt den „Lifetime Achievement Award“ Golden Arrow. Die Auszeichnung ist nicht nur ein Tribut des Wiener Kongress com·sult an das 40. Jubiläum der Mondlandung, sondern an die dahinter stehende politische Kraftanstrengung. Für com·sult -Initiator David Ungar-Klein ist klar: „Eine der zentralen Zukunftsfragen ist, welche politisch induzierten Kraftanstrengungen es heute gibt bzw. geben soll. In schwierigen Zeiten ist es eine Erfolg versprechende Strategie, Kräfte zu bündeln und zu fokussieren.“