Der achte internationale Wiener Kongress com·sult 2011 versammelte auch in diesem Jahr wieder internationale Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik unter einem Dach. Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei diskutierte gemeinsam mit dem Ökonomen und Trendforscher Jeremy Rifkin und dem amtierenden tschechischen Staatspräsidenten Václav Klaus über zukunftsfähige Strategien für die Energieversorgung. Gleichzeitig präsentierten der Vordenker der britischen Konservativen Phillip Blond und der langjährige Schweizer Bundesrat und Visionär langfristiger Infrastrukturplanung Moritz Leuenberger ihre Ideen für eine alternative Politische Ökonomie Europas.
Unter dem diesjährigen Motto “Challenging Prospects – Rethinking Global Systems” hinterfragten unsere hochkarätigen Sprecher, vor dem ökonomischen Aufstieg Ostasiens und den technologischen Herausforderungen der nächsten Jahre, die Rolle etablierter sozialer Systeme und politischer Entscheidungsmechanismen. Denn Europas Unternehmen brauchen flexiblere Spielräume und ein nahtloses Zusammenspiel regionaler Infrastrukturen, um auf den globalen Märkten reüssieren zu können.
Weltbekannte Gäste wie Bill Gates (2004), Jack Welch (2005), Shimon Peres, Francis Ford Coppola (2006), Michael Eisner, Joschka Fischer (2007), Steve Forbes (2008), Mark Spitz, Jimmy Wales (2009) oder Buzz Aldrin, Howard Dean und Martin Eberhard (2010) haben den Wiener Kongress com·sult in den vergangenen Jahren zu einer Institution werden lassen, die aus der Region nicht mehr wegzudenken ist. In der Tradition eines „Wiener Kongress“ nimmt der com·sult Trends vorweg und formt ein exklusives Netzwerk im Herzen Europas.